Praxis Jana Fröhlich

         Psychotherapie für

Kinder und Jugendliche

 

                                                                    Kinder oder Jugendliche kommen selbst in die Praxis, weil sie etwas ändern möchten

„Ich will, dass das endlich weggeht!“ sagen meist ältere Kinder und können ganz genau beschreiben, was anders werden soll. Oftmals bemerken sie selbst schon seit langem, dass es ihnen sehr schwer fällt, mit den anderen fröhlich zu sein oder sich im Streit auch mal durchzusetzen. Sie haben Angst das Haus zu verlassen oder müssen mindestens 10 X überprüfen, ob auch das Licht ausgeschaltet ist. Sie leiden unter der Trennung der Eltern und befürchten, wenn sie sich an Mutter oder Vater wenden, einen von beiden zu verletzen – so verstummen sie und sagen gar nichts mehr.

Wenn Kinder sich dazu entschließen, eine Psychotherapie zu beginnen, sind meist erwachsene Vertrauenspersonen im Hintergrund, die dazu ermutigt und begleitet haben. Dieser Schritt ist dann oft für die gesamte Familie hilfreich, macht Zusammenhänge deutlich und Zusammenhalt wieder möglich.

„Ich halte das nicht mehr aus!“ – Manchmal kommen Jugendliche in die Praxis und schmettern diesen Satz in den Raum, voller Wut und Enttäuschung. Oft haben sie ziemliche Schwierigkeiten, ihre Aggressionen in den Griff zu kriegen, fallen auf. Sie geraten laufend in Auseinandersetzungen, fühlen sich falsch verstanden und stoßen ihre engsten Kontaktpersonen vor den Kopf, weil sie sich nicht beherrschen können. Die Situation zu Hause droht zu eskalieren, vielleicht fliegen sie von der Schule.

Drogen und Alkohol sind Notlösungen, die auf Dauer nicht funktionieren.

Manchmal kommen Jugendliche in die Praxis und flüstern diesen Satz, ängstlich und niedergeschlagen. Sie fühlen sich unter Gleichaltrigen nicht wohl, sind mit ihrem Körper unzufrieden und haben den Eindruck, immer der „Loser“ zu sein. In der Schule sind sie antriebslos, die Situation zu Hause istunerträglich. Sie haben sich schon lange immer mehr zurück gezogen und dachten vielleicht auch schon darüber nach, wie es wäre, allem zu entfliehen und aus dem Leben zu gehen.

Den ganzen Tag im Bett zu bleiben und nichts mehr zu essen sind Notlösungen, die auf Dauer nicht funktionieren.

Jugendliche, die das 15. Lebensjahr vollendet haben, können und dürfen selbst eine Psychotherapie beantragen. Die Psychotherapeutin hat die Eltern darüber zu informieren, jedoch eine ausdrückliche Zustimmung müssen sie nicht geben.

Die Erfahrung zeigt, dass es im Laufe der gemeinsamen psychotherapeutischen Arbeit gelingen kann, nicht nur die ganz persönlichen Erlebnis- und Verhaltensweisen der oder des Jugendlichen zu verstehen, sondern auch etwas mehr über die Familie bzw. die Eltern zu erfahren und daraus ein Stück Miteinander und gemeinsamen Weg zu Entwicklung und Veränderung zu gestalten.